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Über mich


Meine Arbeit mit Sustainable Venue basiert auf einer außergewöhnlich breiten und über viele Jahre gewachsenen Kombination aus Veranstaltungswirtschaft, Venue-Betrieb, Führungserfahrung, Nachhaltigkeitsmanagement, Weiterbildung und Branchenengagement. Genau diese Verbindung macht meinen Ansatz besonders – und aus meiner Sicht im deutschsprachigen Markt sehr selten.

Mein beruflicher Weg begann mit einem tiefen technischen und operativen Verständnis von Veranstaltungen. Durch mein Studium der Medienbetriebstechnik an der Fachhochschule Hamburg mit Abschluss als Diplom-Ingenieur habe ich früh gelernt, Veranstaltungen nicht nur kreativ oder organisatorisch, sondern auch systemisch zu verstehen: technisch, infrastrukturell, prozessual und betriebswirtschaftlich.

Parallel und anschließend habe ich die Veranstaltungswirtschaft aus der Praxis heraus kennengelernt – nicht abstrakt, sondern direkt in der operativen Realität. In meiner Zeit bei der Karsten Jahnke Konzertdirektion war ich im Veranstaltungsmanagement, in der Produktion und im Tourneekontext tätig. Dadurch habe ich die Branche zunächst aus Sicht von Veranstaltern, Produktionen und Tourneeabläufen erlebt. Diese Perspektive ist bis heute ein wichtiger Teil meines Verständnisses, weil ich dadurch nicht nur Venue-seitig denke, sondern auch die Anforderungen von Veranstaltern, Produktionen und Gastspielen sehr gut nachvollziehen kann.

Im nächsten Schritt verlagerte sich mein Schwerpunkt immer stärker auf die Welt der Veranstaltungsorte. Dabei konnte ich in einer für die Branche außergewöhnlichen Tiefe an zentralen Stationen mitwirken. Ich war an der Eröffnung, Inbetriebnahme und dem Betrieb der Color Line Arena Hamburg – heute Barclays Arena – beteiligt und später ebenso an der O2 World Berlin, heute Uber Arena. Damit habe ich zwei der prägendsten Arena-Projekte in Deutschland nicht nur beobachtet, sondern aktiv aus der Bau- bzw. Entwicklungsphase in den Betrieb mitgeführt. Diese Erfahrung ist besonders wertvoll, weil sie zeigt, wie entscheidend die Schnittstelle zwischen Planung, Inbetriebnahme und laufendem Betrieb ist.

Darüber hinaus war ich in weiteren Venue-Kontexten tätig, unter anderem im Umfeld des Tempodroms Berlin sowie viele Jahre in verantwortlicher Funktion bei der Markthalle Hamburg. Dadurch kenne ich sehr unterschiedliche Arten von Veranstaltungsorten – große Arenen, gewachsene Häuser, komplexe Bestandsgebäude und unterschiedlich strukturierte Betriebsmodelle. Ich habe in verschiedenen Städten, Märkten und Gebäudezuständen gearbeitet und weiß deshalb aus eigener Erfahrung, dass es keine Standardlösung für Veranstaltungsorte gibt. Jeder Standort braucht einen Ansatz, der den konkreten Kontext, die Strukturen, die Menschen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Betriebsrealität ernst nimmt.

Genau aus dieser langjährigen Verantwortung im Betrieb ist mein heutiger Schwerpunkt entstanden: die Verbindung von Venue-Expertise und Nachhaltigkeit. Seit 2017 habe ich das Thema Nachhaltigkeit in Veranstaltungsorten systematisch aufgebaut und angewendet – unter anderem in der Markthalle mit konkreten Projekten und Verfahren wie ÖKOPROFIT, GWÖ-Zertifizierung, Klimabilanzierungen, Abfallbilanzierungen und Energiebilanzierungen. Ich kenne Nachhaltigkeit daher nicht nur als Kommunikationsbegriff oder Berichtslogik, sondern als operative, strategische und wirtschaftliche Aufgabe im realen Betrieb.

Parallel dazu habe ich mein Fachwissen gezielt erweitert und professionalisiert. Dazu gehören unter anderem die Weiterbildung zum zertifizierten Nachhaltigkeitsmanager nach ISO 26000 (TÜV Rheinland), die Qualifikation zum zertifizierten Nachhaltigkeitsberater für Veranstaltungen nach ISO 20121, die Weiterbildung zum Nachhaltigkeitsberater in der Veranstaltungsbranche über das German Convention Bureau, Seminare zu Grundlagen des nachhaltigen Bauens und zur Zukunftsfähigkeit von Bestandsgebäuden im DGNB-Kontext sowie meine Ausbildungen als Change Manager und Business Coach. Ergänzt wird dies durch Weiterbildungen zur strukturierten Arbeitsorganisation nach Getting Things Done-Methode.

Diese Kombination ist aus meiner Sicht entscheidend: Ich bringe nicht nur jahrzehntelange Branchenerfahrung mit, sondern habe mein Wissen über Nachhaltigkeit, Management, Veränderungsprozesse und systematische Umsetzung gezielt weiterentwickelt. Dadurch kann ich Nachhaltigkeit sowohl inhaltlich-fachlich als auch organisatorisch und menschlich begleiten.

Ein weiterer wichtiger Teil meiner Kompetenz ist mein Engagement auf Branchen- und Verbandsebene. Als Nachhaltigkeitsbeauftragter des BDKV habe ich an einem Nachhaltigkeitskonzept zur Berichterstattung für die Mitglieder mitgearbeitet und verschiedene Panels, Diskussionen und Einordnungen zum Thema Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft begleitet. Hinzu kommt mein Engagement bei Green Events Hamburg sowie meine langjährige aktive Mitwirkung im Nachhaltigkeitsforum Hamburg. Dadurch kenne ich nicht nur die Perspektive einzelner Veranstaltungsorte, sondern auch die größeren Zusammenhänge zwischen Branche, Politik, Netzwerken und gesellschaftlicher Entwicklung.

Auch im Bereich Wissensvermittlung und Thought Leadership habe ich meine Erfahrung über viele Jahre eingebracht. Als Honorardozent für Nachhaltiges Event Management an der Hochschule Fresenius sowie durch Vorträge, Panels und Moderationen bei Formaten wie dem Reeperbahn Festival, dem Stadionwelt Summit, dem 360° Entertainment Forum oder der Sustainable Event Conference habe ich mein Wissen kontinuierlich reflektiert, geschärft und weitergegeben.

Wenn man all diese Stationen zusammennimmt, ergibt sich ein Profil, das im Markt nur sehr selten zu finden ist:  


Ich verbinde:

- technische Ausbildung,

- Tournee- und Veranstalterperspektive,

- operative Venue-Erfahrung,

- Arena-Eröffnungs- und Inbetriebnahmeerfahrung,

- langjährige Führungsverantwortung im Betrieb,

- Nachhaltigkeitspraxis im Venue-Alltag,

- Zertifizierungs- und Bilanzierungserfahrung,

- Veränderungs- und Managementkompetenz,

- Lehr- und Vortragserfahrung

- sowie Verbands- und Netzwerkerfahrung bis hinein in politische und strategische Kontexte.

Genau deshalb bin ich überzeugt, für Veranstaltungsorte, Betreiber, Eigentümer, Gesellschafter und weitere Stakeholder ein besonders geeigneter Ansprechpartner zu sein, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit glaubwürdig, wirtschaftlich sinnvoll und operativ wirksam in Veranstaltungsorten zu verankern.

Ich kenne die Branche aus nahezu allen relevanten Blickwinkeln – und genau diese Schnittstellenkompetenz ist aus meiner Sicht meine größte Stärke.